Ayers Rock, Aboriginal History & Camping under Stars – Outback NO.2

Manchmal stell ich mir die Frage, wie ein perfekter Morgen eigentlich aussieht. Das kann ich euch zwar hier jetzt nicht sagen, aber ich kann euch auf jeden Fall sagen, wie kein perfekter Morgen aussieht :D. Mein Wecker zum aufstehen war nämlich noch auf die falsche Zeitzone gestellt uns somit wachte ich eineinhalb Stunden zu früh auf, was ich aber erst merkte, nach dem ich mich total gestresst komplett fertig gemacht hatte. Mit dem  Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, dass ich doch nicht verschlafen habe, legte ich mich  komplett angezogen nochmal ins Bett bis es dann wirklich Zeit zum Frühstücken und  fertig machen war. 

Als wir vor unserem Hostel auf unseren Bus warteten, sahen wir die Sonne hinter den Bäumen wunderschön aufgehen. Nicht so schön war allerdings, dass wir 20 Minuten nach  6:00 Uhr immer noch vor dem Hostel saßen und sich in meinen Kopf schon wieder jegliche Szenarios abspielten, ob  wir vielleicht vergessen worden sind.. Kurze Zeit später kam der Bus dann endlich und wir machten uns auf den Weg, dachten wir zumindest. Ungefähr nach 20 Minuten Fahrt blieb unser Auto auf einmal stehen. Nach einem kurzen Check von unserem Tourguide Jake merkten wir, dass uns das Benzin ausgegangen war. Der Morgen wurde somit immer besser 😀 Nach einer kurzen Kennenlernrunde und neuem Benzin machten wir uns dann aber doch auf den Weg zum Ayers Rock.

Mir war nie bewusst, dass Alice Springs und der Uluru doch fast 500km auseinander waren und somit stand eine extrem lange Fahrt vor uns. Jedes Mal wenn wir kurze Pausen machten und den Bus verließen, war es eine erdrückende Hitze. Nach ungefähr 6h Fahrt kamen wir endlich an unserem Campingplatz für die heutige Nacht, in Yulara an. Nach einem kurzen Snack alias Sandwiches machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark. Auf dem Weg dorthin sahen wir Unmengen von Buschfeuer. Sie waren nicht weit von unserem Camp und dem Nationalpark entfernt und sahen gewaltig aus.

Wir erreichten nun endlich unser heutiges Ziel, den Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark. Unser erster Halt war das Aboriginal Culture Center. Man erfährt dort sehr viel über die Kultur der Ureinwohner Australiens , den Nationalpark an sich und sieht sogar Aborigines wie sie ihre Kunst, die Aboriginal Art, malen. Letztere zählt zu den ältesten kontinuierlichen Kunsttraditionen der Welt. Unser nächstes Ziel waren einige Rundwege,  die uns den Uluru/Ayers Rock von allen Seiten zeigten. Und glaubt mir, die drei wichtigsten  Sachen, die man unbedingt mit nehmen sollte, waren eine Wasserflasche, eine Kamera und die wunderschönen Fliegennetze, denn die lästigen Fliegen waren alles andere als entspannt. 

Auf unserem Rundweg, dem Kuniya Walk, kamen wir  auch an der „Mutitjulu Waterhole“ vorbei. Unser Tourguides erzählte uns, dass er diesen Platz sehr liebt, wenn er einfach mal seine Ruhe haben möchte, denn dieser Platz zeigt einem den Beginn der Zeit des Uluru’s. Außerdem kamen wir an einer Höhle vorbei, wo man etliche Malereien der Aborigines bestaunen konnte.

Unser Guide Jake von @MulgasAdventures war einfach der Hammer. Er hat uns alles super verständlich erklärt und mit kleinen Zeichnungen auf dem Boden veranschaulicht. Ich muss sagen die Geschichten, die er uns über den Uluru erzählt hat, waren beeindruckend und extrem spannend. 

Nachdem wir wir den Uluru nun von allen Seiten von Nahem gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zur „Uluru Sunset Viewing Area“. Dort sahen wir den Uluru in voller Pracht und blickten bei ein paar Snacks und einem Glas Sekt auf unseren erlebnisreichen Tag zurück. 

Als wir nach einem leckeren Abendessen alle gesättigt waren, wurde es nun Zeit unser  Nachtcamp aufzubauen. Eine Nacht in Swags unter Sternenhimmel stand bevor. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich darauf gefreut habe. Sowas habe ich noch nie gemacht. Unser Tourguides erklärte uns noch einwenig, wie wir uns in der Nacht verhalten sollten, falls uns ungewollte Tiere begegneten. Er scherzte noch ein bisschen rum und meinte, falls es zu meinen Unfall in der Nacht kommen sollten, will er doch bitte nur geweckt werden, wenn die Person noch am Leben ist. Ist die  Person schon verstorben, klären wir das einfach am Morgen. Genau mein Humor :D. 

So liege ich nun in meinem Schlafsack, schaue mir die Sterne an und blicke auf diesen wunderschönen  Tag zurück. Ich hoffe,  dieser etwas längere  Blogpost über den ersten Tag  meiner  „3-Day Rock Trip“ Uluru Tour von Mulgas Adventures hat euch gefallen und die Sehnsucht in euch geweckt, dieses schöne Land doch auch einmal zu besuchen. 

Bis zum nächsten Mal 

Eure Lizzie 

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