Uluru Sunrise, Kata Tjuta & Campfire – Outback NO.3

Mein zweiter Tag der Outback Tour startete auch wieder recht früh. Denn heute ging es weiter mit meiner „3-Day Rock Trip“ Uluru Tour von Mulgas Adventures. Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, dann wurde gefrühstückt, damit pünktlich 5:30 Uhr alle im Bus zur Abfahrt bereit waren. Der Uluru Sunset stand für uns nämlich auf dem Plan. Und wie ich gelernt habe, möchte man einen Sonnenaufgang ungefähr 40 Minuten bevor die Sonne eigentlich aufgeht, anschauen. Ich muss zugeben, es war der bisher schönste Sonnenaufgang, den ich in meinem Leben je gesehen habe.

Ihr glaubt gar nicht, was für ein besonderer Samstagmorgen das für mich war. Es war ein unglaublich toller Moment, den ich in meinem Leben nie mehr vergessen werde. Der  Augenblick, als die Sonne hinter dem Uluru hinausblickte, war einfach ein wunderschöner Anblick. Von der „Uluru Sunrise Viewing Area“ hatten wir einen super Blick auf unser heutiges Ziel – Kata Tjuta, eine Gruppe von 36 Bergen.

Unser Rundweg für den heutigen Tag sollte der „Valley of the Winds“ sein. Jeder von uns musste erneut mindestens drei Liter an Wasser mitnehmen, somit hieß es wieder einen schweren Rucksack mitschleppen, der das Schwitzen bei diesen Temperaturen nicht verbesserte. So machten wir uns nun also auf den Wanderweg. Der Weg bestand aus einem Auf und Ab über lockere Steine und unebene Wege. Und ich kann euch eins sagen: In Vans Sneakern, die gefühlt über keine Sohle verfügen, macht sich das nicht so gut :D. An unserem ersten kleinen Halt, konnte man ein Tier in den Steinen erahnen. Welches Tier denkt ihr war es?

Endlich waren wir nun an unserem heutigen Ziel angekommen – das „Karingana Lookout“! Hier hatte man einen wundervollen Blick auf das Innere des Kata Tjutas. Wir genossen den Ausblick sehr, denn gleich ging es für uns den kompletten Weg wieder zurück. Wir liefen nicht den gesamten „Valley of the Winds“ – Rundweg, da es aufgrund der Hitze einfach nicht möglich war. Ab einer Temperatur von 36 Grad und ab 11 Uhr ist der Rundweg übrigens gesperrt. So könnt ihr euch vielleicht ein bisschen vorstellen, dass dieser Walk durchaus anstrengend war.

Nachdem alle erschöpft von der anstrengenden Wanderung wieder im Bus saßen, ging es für uns zurück zu unserem Camp in Yulara. Das nächste Highlight unser Outback Tour stand an: Kamel reiten, da direkt an unserem Campingplatz eine Kamelfarm war. Der Kamelritt war eine sehr entspannte Angelegenheit und man hatte einen tollen Ausblick auf den Uluru. Und nach dem Ausflug auf die Kamelfarm gab es dann zum Lunch Burger – mit Kamelfleisch. Wieder genau etwas für meinen Humor. 

Nach einer kurzen Abkühlung im Pool des Campingplatzes und einem Eis auf die Hand, wurde es wieder Zeit für eine etwas längere Autofahrt. Wir schliefen die nächste Nacht nämlich auf einem anderen Campingplatz, der sich näher am Kings Canyon, unserem Ausflugsziel des nächsten Tages befindet. Auf unserem Weg dorthin machten wir unter anderem Halt an einem riesigen Salt Lake, dem Lake Amadeus. Gegenüber des Sees befindet sich der Mount Conner. Unser Tourguide Jake erzählte uns, dass es schon einige Menschen gab, die auf dem Weg zum Uluru diesen Berg gesehen haben und dann umgedreht sind, weil sie dachten, sie hätten den Ayers Rock gesehen. Und glaubt mir, auf den ersten Blick sieht er auch zum Verwechseln ähnlich aus – aber seht selbst!

Nach einem kleinen Stopp, ging unsere Reise weiter. Nach einer etwa zehn minütigen Fahrt jubelte plötzlich der gesamte Bus. Und wisst ihr warum? Wir sind abgebogen! Ja, ihr habt es richtig verstanden. Im Outback freut man sich nämlich, wenn man einmal abbiegen muss, da dies nur ungefähr alle 100 Kilometer einmal vorkommt. Ich genoss die Fahrt sehr, denn ihr glaubt gar nicht, wie beruhigend und schön ich diese langen Straßen fand, die quasi ins Leere führten. 

Unseren Abend ließen wir mit einem wundervollen Barbecue ausklingen. Es gab Salat, Kartoffeln und Känguru sowie als Nachtisch ein Buschbrot mit TimTams, welches über dem Feuer zubereitet wurde. Nachdem alle gesättigt waren, ließen wir uns am Lagerfeuer nieder und beobachten die Milchstraße am Himmel. Glaubt mir, so toll hab ich sie noch nie gesehen! Außerdem tauschten sich alle am Lagerfeuer aus und es wurden spannende und lustige Geschichten erzählt. So langsam wurden  dann alle müde und so legten wir uns wieder in unsere Swags und schliefen unter dem Sternenhimmel ein! 

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lizzie

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Nesrin sagt:

    Dafür hat sich doch das zeitige Aufstehen gelohnt!!!!

    Liken

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