Kings Canyon, Heart Attack Hill & Tango Night – Outback NO.4

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Auch an unserem dritten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen – wer hätte es auch anders erwartet: D. Für uns stand ein Rundweg am, beziehungsweise eher auf dem Kings Canyon an. Wir mussten früh am Morgen starten, um nicht zu sehr in  die Hitze am Nachmittag zu gelangen. . Obwohl es „Kings Canyon“ heißt, kann man es eher als Berg bezeichnen, denn der erste Teil des Weges startete erstmal damit, 500 Stufen zu erklimmen. Dieser Anstieg wird auch „Heart Attack Hill“ genannt, da schon sehr viele Leute auf diesem steilen Anstieg einen Herzinfarkt erlitten. Ein witziger Fakt am Rande ist, dass der Defibrillator ganz oben angebracht ist. Es ist also von Vorteil nicht auf dem Weg, sondern erst oben einen Herzinfarkt zu erleiden, denn wie unser Tourguide schon sagte, „ER“ sprintet nicht nach oben um den Defibrillator zu holen, dann wäre er ja außer puste :D. Oben angekommen lässt sich schon die Schlucht erahnen und man merkt sehr schnell,  wofür man die vielen  Stufen erklommen hat – für den atemberaubenden Ausblick!

Unser Tourguide Jake hatte dann auch gleich wieder für den nächsten Witz parat , denn er erzählte uns, dass der Kings Canyon ein sehr spezieller Ort ist,  an dem  Mini Koalas leben. Keiner dachte weiter drüber nach, wir standen alle fasziniert um diesen Baum herum und alle waren  sprachlos, als wir einen keinen sahen. Irgendwann fing ich aber an zu Zweifeln und eh ich mich umschaute, hörte ich auch schon unseren Tourguide, wie er sich natürlich köstlich  amüsierte über unsere „Dummheit“. Diese hielt er für uns auch in einem Bild fest :D. 

Weiter ging es auf unserem Rundweg. Der Boden war wieder etwas uneben aber deutlich leichter zu laufen als im Kata Tjuta. Mich faszinierten die gesamten Gesteine, denn  sie sahen einfach so wunderschön orange aus. Wir hielten an vielen Aussichtspunkten an und konnten den Blick in die Schlucht hinein genießen. 

Nachdem noch ein Gruppenbild für unsere Erinnerungen gemacht wurde, standen für uns nun einige Stufen abwärts an.  Mitten in der Schlucht des Kings Canyon liegt der „Garden of Eden“. Wir konnten sehr viele Pflanzen bewundern und es war landschaftlich ein kompletter Kontrast zum sonst so dürren Outback.

Das tolle an dieser Tour war, dass Teilnehmer aus aller Welt dabei waren. Ich fand es richtig interessant mich mit den ganzen Leuten zu unterhalten, denn jeder hatte seine eigene  Geschichte zu erzählen. Nebenbei genossen wir natürlich auch noch die wundervolle Landschaft!

Mir hat die Wanderung des Kings Canyon von allen Aktivitäten im Outback am Besten gefallen. Die Landschaft war wunderschön und der Ausblick in die Schlucht einfach nur überwältigend. Es war gut, dass wir so früh losgelaufen sind, denn so war es nicht so anstrengt. Ich kann euch aber sagen: Jeden Schritt, den ich heute von den 7km gelaufen bin, hat sich einfach nur gelohnt!

Auf dem Rückweg nach Alice Springs machten wir noch einmal in Erldunda halt. Dort befindet sich eine Emu Farm und außerdem wird Erldunda als das „Centre of the Centre“ bezeichnet. Das kleine Roadhouse ist der Ort, wo die Entfernung in alle Himmelsrichtungen, die gleiche ist . 

Auf einmal fiel meiner Freundin und mir ein, dass wir doch einmal unseren Tourguide fragen könnten, ob er weiß, wo auf unserer Strecke nochmal ein Schild mit einem Kangaroo darauf kommt, da wir beide unbedingt ein Foto damit wollten. Gesagt getan. Nur ungefähr zwei Minuten später fuhr er links ran und wir konnten einen weiteren Hacken auf unser Bucket List für Australien setzen. 

Wieder angekommen in Alice Springs und somit in unserem Hostel, machten wir uns noch einmal frisch und dann ging es auch schon wieder los. Es stand noch eine Verabredung mit unserem Tourguide und der gesamten Gruppe in einer Bar sowie eine Tangostunde an. Ihr habt richtig gehört. Eine Tangostunde mitten im Outback. Einer unserer Gruppenmitglieder ist ein Tangolehrer aus Argentinien und bot uns an, an diesem Abend zu seiner Tangostunde dazu zustoßen. Einen schöneren  Ausklang von meiner „3-Day Rock Trip“ Uluru Tour von Mulgas Adventures hätte ich mir nicht vorstellen können.

Am nächsten Tag ging es für mich wieder zum Flughafen nach Alice Springs. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Sydney und einem wunderschönen Blick über Stadt ging es für mich nun zurück an die Gold Coast, wo nun meine letzten Wochen als AuPair anstehen.  

Bis dahin 

Eure Lizzie 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Nesrin sagt:

    Wow! Das klingt wieder super….
    Die Sache mit dem Defi und dem Treppen finde ich auch recht witzig. …obwohl ich natürlich niemandem ein solches Ereignis wünsche…
    Aber ein wenig schwarzer Humor hat noch nie geschadet 😉

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