„ Findet Nemo“ im Great Barrier Reef

Australien ist nicht nur für das Opera House in Sydney oder den Ayers Rock im Outback bekannt, auch das Great Barrier Reef zählt zu den Top Attraktionen des Landes. Es ist mit 2900 einzelnen Korallenriffen das größte Riff der Erde. Auf meiner Reise entlang der Ostküste Australiens hatte ich nun endlich die Möglichkeit, dass Tauchen am Great Barrier Reef auf meiner Bucket-List abzuhaken. 

Um 7:30 Uhr, also am frühen Morgen, ging es für mich los. Mit einem riesigen Boot, welches man eher als Yacht bezeichnen kann, ging es hinaus Richtung Reef. Alle, die mir im Voraus erzählt haben, dass es sehr wacklig und einem schnell schlecht wird, sollten recht behalten. Das Boot fuhr dermaßen schnell und ist im wahrsten Sinn des Wortes, über die Wellen gesprungen. Als es sich dann noch ein wenig nach rechts und links neigte, war ich plötzlich nicht mehr so freudig und hoffte nur, dass wir schnell am ersten Reef ankamen. 

Auf dem Weg dorthin erhielten wir noch einige Anweisungen bezüglich des Tauchens. Auch für mich war es das erste Mal, dass ich mit Tauchmaske tauchen werde. Angst hatte ich nicht wirklich, ich war einfach nur aufgeregt, was man im Wasser alles sehen wird. Mittlerweile waren wir endlich an unserem ersten Reef angekommen: dem „Sachsenreef“. Alle Leute versammelten sich schon draußen, Neopronanzuüge wurden angezogen, Schnorchel und Taucherbrille aufgesetzt und nachdem dann auch die Flossen angezogen waren, hieß es ab ins Wasser. 

Als erstes war ich überrascht, wie warm das Wasser doch war und dann war ich einfach nur überwältigt von der Schönheit der vielen Korallen. Von Weitem und wenn man unter Wasser taucht, sieht es gar nicht so bunt aus, wie man es sich vielleicht vorgestellt hätte. Es ist dennoch etwas wahnsinnig Einzigartiges und ich kann jedem der nach Australien reist nur ans Herz legen,  es einmal zu besichtigen. 

Nach einer kurzen Runde mit Schnorchel, wurde es für mich Zeit, wieder an Bord zu schwimmen und mich für meinen Tauchgang fertig zu machen. Nun wurde ich schon ein bisschen aufgeregt, und war gespannt, wie sich das wohl alles anfühlen wird und wie es ist, mit der Maske zu atmen etc.. Nach zwei Sicherheitsübungen, die man unter Wasser durchführen musste, hieß es dann endlich „abtauchen“ – ungefähr sieben Meter tief. 

Beim Schnorcheln hatte man alles nur sehr grob und von oben gesehen, somit konnte ich es kaum erwarten, alles aus der Nähe zu sehen. Ich kann euch sagen, es war mit eines der schönsten Dinge, die ich bis jetzt in Australien gemacht habe. Man konnte alle Korallen und Fische hautnah erleben. Und mein größtes Highlight war die riesige Schildkröte, die ich in ungefähr einem Meter Entfernung gesehen habe. 

Nach einem gelungen Tauchgang und einer Stärkung zum Mittag machten wir uns dann auf den Weg zu unserem zweiten Reef, dem „Hastingsreef“. Diesen Spot fand ich so sogar noch ein bisschen schöner, da man die Koralen näher sehen konnte. Ich habe eine so einzigartige Vielzahl an Korallen, Fischen und sonstigen, anderen Meerestieren gesehen, wie noch nie zuvor in meinem Leben. 

Für mich hat sich dieser Ausflug zu hundert Prozent gelohnt. Meine persönlichen Highlights des Tages waren definitiv der Tauchgang, die Schildkröte und „Nemo“ einmal live unter Wasser zu sehen. 

Ich hoffe der kleine Ausflug ans Great Barrier Reef hat euch gefallen. 

Bis bald!

Eure Lizzie

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